Antje Topf: Kühles Skandinavien trifft auf feurigen Orient

Das Label AntjeTopf steht für die Verbindung von Seide und Glas. Vor etwas über vier Jahren habe ich damit begonnen, meine eigenen Glasperlen zu kreieren. Seitdem gehören sie zum festen Bestandteil meines Sortiments. 

 

Start im Ausland

1998 habe ich das Label AntjeTopf in Schweden gegründet. Damals war es die Liebe zur Seidenmalerei, die mich zu diesem Schritt veranlasste.

„Ich wollte Schweden die Seidenmalerei lehren, ein Handwerk, was dort nicht sehr bekannt war. Ich gab Kurse, wurde Mitglied in mehreren Handwerkskooperativen, belieferte einige kleine Boutiquen und hatte Ausstellungen in Kunstateliers.“

 

Seit 2006 ist AntjeTopf wieder in Deutschland ansässig.

Die gesamte Produktion liegt dabei in meiner Hand. „In meinem Celler Atelier, am Rande der Lüneburger Heide, wird jedes Stück von Anfang bis Ende erstellt. Hier wird gemalt, gefärbt, genäht und Glas zu Perlen geschmolzen. Alles sorgfältig und liebevoll verpackt, bevor es sich auf den Weg zum Kunden macht.“

 

Herstellung eigener Glasperlen

Es war der Zufall der mich dazu brachte meine eigenen Glasperlen zu kreieren. „Eine Kundin war interessiert an Schmuckbändern und fragte danach. Dadurch habe ich mich mit der Herstellung von Glasperlen befasst und stelle jetzt auch in kleinem Rahmen meine eigenen Glasperlen her.“

Meine Ausbildung zur Zahntechnikerin kam mir dabei sehr zu gute. Der besondere Nebeneffekt dieser handwerklich sehr anspruchsvollen Aufgabe ist vor allem die große Individualität, die meine Produkte dadurch mitbringen.

„Die Kreation der eigenen Glasperlen ermöglicht mir einen hohen Grad der Einzigartigkeit in meinen Designs. Hinzu kommt, dass die einzelnen Produkte direkt aufeinander abgestimmt werden können.“

 

Schwedische und orientalische Einflüsse prägen ihren Stil

Die vielen Jahre in Schweden haben den Stil meiner Schmuckkunst sehr geprägt.

 „Die Beeinflussung meiner Arbeiten durch die skandinavische Schlichtheit, das elegante Design, lässt sich nicht verleugnen und ist prägend für meine heutigen Arbeiten“. Ebenso mag ich auch die Gegensätze und so findet sich hin und wieder auch ein orientalischer Touch in meinen Kunstwerken wieder.  

„Dieser Gegensatz ist spannend und gleichzeitig herausfordernd. Skandinavische Kühle mit feurigem Orient.“